Masken - Australien 3

16.03.1925

Uns wird klar, dass die Monoliten auf den Dias von MacWhirr den Eingang ins Gebiet der "Kunstpfeifer" (also wohl der Gegner der Yith) markieren.

Wir fahren stundenlang weiter in Richtung der Koordinaten. In der Abenddämmerung entdeckt David in der Ferne einige Zelte. Cecil und Goltz betrachten sich das mittels Fernrohr und Zielfernrohr näher. Dort stehen Zelte, Gestänge, ein zerbeulter LKW, alles beschädigt und offenbar verlassen. Wir schleichen uns dann näher (David schließt sich an). Wir erreichen ein Camp mit mehreren sehr hohen, fast nadelartigen Felsen, dazu einige Holzgebäude mit mechanischen Geräten darauf. Ein Zelt wirkt noch halbwegs bewohnbar, der Rest ist komplett geschrottet. Wir sehen Kisten mit dem Schriftzug der Penhew Foundation darauf. Janet betrachtet die Felsen näher, findet aber nichts ungewöhnliches daran. Cecil erklettert einen der Felsen, um darauf mit seiner Büchse Wache zu halten.
Paulette durchsucht die Kisten: Bohrköpfe, Ausrüstung zum Bohren, eine antike Stehle aus Metall, Lieferschein mit Katalognummer PF84 (Bezeichnung "Schwarze Sphinx"), kleine, metalverkleidete, sehr schwere Kistchen.
Darin mit Lieferschein F992X Präzisionsoptik, Ausrüstung für eine archäologische Mission, wie Janet und David aus Erfahrung bestätigen können.
Goltz umrundet das Camp vorsichtig, ersüäht nahe eines Zeltes sowas wie Keulen, in die Spitzen eingearbeitet sind. Die Spitzen erweisen sich als Zähne von Fledermäusen (erinnert an Notizen Fledermauskult Australien Cowles > Erstens). Cecil schaut sich von seinem erhöhten Standpunkt aus die Gerätschaften auf dem Holzgebäude an, was sich als Kran zum Heben von Kisten herausstellt.
Paulette und Goltz untersuchen das bewohnbare Zelt: ein kleiner Haushalt, Kersin, Essbesteck, Kleidung. Jemand lebt hier also aktuell.

Hinter dem Zelt plätschert Wasser, es fließt aus einem großen Stein in ein Becken. Paulette testet das Wasser, ist wohl sauber und genießbar. Am Zelt hören sie Geräusche von Schritten, vom Felsen aus sieht Cecil 7 hundeartige Wesen, alle verdammt groß. Neben ihnen läuft ein verwahrlost aussehender Mann, praktisch nackt, aber mit ausgelatschten Stiefeln. Er entdeckt Cecil, spricht ihn an. "N' Mensch? Bist du echt?". Es entspinnt sich ein Gespräch, es wirkt, als wäre der Mann völlig bekifft. Sein Name ist übrigens Jeremy.
Goltz kommt dazu.

Jeremy wohnt hier, die Riesendingos bewachen ihn, je nachdem, ob er wach ist, oder träumt. Er hat früher hier für einen Typen namens John Carver gearbeitet. Der Name Penhew ist ihm vage bekannt.
N Typ aus den USA hat vor Jahren 20+ Männer für Minenarbeit angeheuert. Er sagte, er hätte ne Karte mit Goldvorkommen, was alle lächerlich fanden. Gold wurde in dieser Gegend noch nie gefunden. Irgendwann war das Geld alle, aber es kamen nie Lastwagen aus Cuncudgerie an, um sie wieder zurückzubringen. Carver ging irgendwann in die Wüste, kam einen Tag später mit wütendem Blick zurück. "Es gibt einen Weg. Gott hat ihn mir gezeigt!" Carver habe ein Wesen beschworen, das aus dem Himmel kam. Das Wesen hat die anderen Männer unter seinen Bann gebracht und in die Wüste geführt. Jeremy träumte, fand Wasser und die Dingos. Er weiß, wo Carver jetzt gräbt.
Außer Cecil schauen sich alle das Holzhaus näher an. Wie Jeremy sagte ist hier ein Stollen, der aber verschüttet und blockiert ist. Der (frisch von Paulette reparierte) Aufzug stoppt nach 50m einfach ab.
Laut Jeremy ist in dem anderen Schuppen kein Sprengstoff mehr. Paulette findet darin noch einen Brief.
"Der schwarze Pharao verlangt Fortschritt! Die Anordnung der Sterne in Gizeh wird bald vollständig sein. Huston muss bereit sein. Wenn die Arbeiter schwach werden, füttere die Fledermaus mit ihnen. Der Schmerz ist Öl für den Herrscher."
Da zu einen zweiten Zettel. Ein Arbeitsvertrag mit Penhew für einen Paul Simon. Es geht um Ausgrabungen von archäologischem Interesse. Simon wurde später von der Fledermaus zerrissen.

Jeremy erzählt Goltz, dass seine Dingos ihn vor den Angreifern mit den Fledermauszahnkeulen bewachen. Wir übernachten im Camp, wo wir uns vergleichsweise sicher fühlen, auch dank der Dingos.

17.03.1925

Jeremy teilt Pailette mit, dass es in einer kleinen Höhle im Outback zu Carvers neuer Grabung einen zweiten Eingang gibt. Er zeigt Goltz auf der Karte, wo wir dafür hin müssen. Außderdem wären dort weitere der großen Monoliten. Goltz lässt sich von ihm Carver beschreiben. Die Beschreibung könnte durchaus auf Dr. Huston passen. Wir zeigen ihm ein Bild von Huston in einem Zeitungssausschnitt; Jeremy bestätigt, dass Huston und Carver die gleiche Person zu sein scheinen.

Wir fahren los. In der Nähe der Ausgrabung halten wir den LKW am Fuß einer Steigung an. Cecil läuft zurück auf die Kuppe, um besser Übersicht zu haben, Janet entdeckt Reifenspuren im Sand. Paulette und mit Abstand Goltz schleichen sich zur Ausgrabung., die von Monoliten umgeben ist. Die Steine haben noch schwach erkennbare Fledermaussymbole eingeritzt. In 200m Entfernung hält Paulette an, erblickt durchs Fernglas den LKW von Mortimer, außerdem Sandsäcke, die in quadratischer Formation aufgeschichtet sind. In der Nähe sieht sie Kisten, auf denen sich teilweise das Symbol der Penhew Foundation befindet. Drei Kultisten mit Keulen sind zu sehen, dazu einer, der eine Art Kamera vor sich her zu tragen scheint. Paulette hört ein Knattern und Brummen, wie von einer Maschine, sie sieht Benzinkanister.

Wir fahren weiter zum Hintereingang. Aus der Entfernung erkennen wir auch hier Felsformationen, Monoliten, aber alles in kleinerem Maßstab. Wir nähern uns mit dem selben Vorgehen, wie am Haupteingang, mit Paulette an erster Position. Hier scheint aber die Luft rein zu sein, es droht keine direkte Gefahr, also fahren wir mit dem LKW bis zum Eingang. Wir schnappen uns unsere Ausrüstung und betreten den Komplex.

In der Höhle führt ein Schacht 20m nach unten. David parkt den LKW direkt am Höhleneingang, wir knoten ein Seil daran und steigen hinab. Obwohl Goltz ihn noch einmal eindrücklich vor den zu erwartenden Gefahren warnt, begleitet David uns.

Unten ist es dunkel, ein 4m breiter Gang mit fremdartigen Symbolen erwartet uns, der unnatürlich glatt wirkt. Es erinnert alles stark an die Tunnel, die wir am Vortag durchlaufen haben. Hier allesdings keine Sternbilder an den Wänden. Kommen die nur manchmal vor? Wegen "... Sterne richtig stehen ..." in dem Brief.

Wir kommen nach rund einer Stunde an eine Abzweigung, es geht nach Westen und Nordosten. Laut Cecil führt der Weg nach Westen eher in Richtung des Haupteingangs. Weil Kakakatak eher nicht am Haupteingang gefangengehalten wird, wählt Cecil den Nordosten aus. Wir gehen 20 Minuten bis Paulette auffällt, dass sich der Gang ändert. Das Metall scheint zu rosten, Basalt drückt sich durch die Oberfläche. Außerdem geht es laut Janet bergab. Wir gehen 10 Minuten weiter, mehr und mehr übernimmt Basalt die Wandstruktur. Dann h ören wir ein Pfeifen, leise, weiter entfernt, aber klar, durchdringend, unheimlich. Wir drehen sofort um und eilen den Gang zurück, dann weiter in den Gang nach Westen.
Hier bleibt der Gang auch nach längerem Marsch gleich.

Wir kommen an einen Schacht nach unten, vor dem eine quadratische Platte aus Metall liegt, mit Scharnieren, die wie ein Deckel wirkt. Aus dem Schacht ertönt wieder ein Pfeiffen, das näher kommt. Wir brauchen einige hektische Versuche, den Deckel zu schließen. Auf dessen Oberseite sind 4 Symbole erkennbar, ein schneckenförmiger Kreis, ein gezacktes Dreieck, ein Viereck in einem Kreis, ein Kreis in einem Stern. Aus dem Schacht schlägt das pfeiffende Wesen gegen den Deckel, was diesen kurz zum Klappern bringt. Cecil wirft eine Stange Dynamit hinein, was aber nicht wirklich zu helfen scheint. Jetzt hören wir das Pfeiffen aus mehreren Quellen (Kehlen??). Paulette entdeckt an der Wand die gleichen vier Symbole wie auf dem Deckel. Ein Tentakel windet sich aus dem leicht geöffneten Deckel. Paulette sticht mit ihrem Dolch hinein, was aber erkennbar nichts bewirkt. Ein weiterer Schlag gegen den Deckel wirft David von der Metallplatte. Auf Cecils Zuruf feuert Goltz seine Luger mit den Spezialpatronen von Otto auf den Tentakel, der sich darauf schnell zurückzieht. Wir drücken die Symbole auf dem Deckel in der Reihenfolge, in der sie an der Wand sichtbar sind. Der Deckel verschließt sich hörbar.

Wir atmen durch, dann folgen wir dem Gang (was sollen wir auch sonst machen) für weitere 20 Minuten, bevor wir vor uns ein Licht sehen. Beim Näherkommen hören wir ein Brummen. Paulette meint, das klänge ähnlich, wie das Geräusch, das sie am Haupteingang gehört hat.

Wir kommen an eine T-Kreuzung Richtung Norden und Süden. Im Norden sehen wir eine Maschine, von der das Brummen ausgeht, im Süden ist erstmal nichts zu sehen. In beide Richtungen sind normale Lampen an den Wänden der Gänge angebracht. Hinter der Maschine im Norden liegt Geröll. Wir gehen erstmal nach Norden.

Die Maschine stellt sich fast erwartbar als Dieselgenerator heraus, an den mit Kabeln die Lampen angeschlossen sind. Das Geröll dahinter lässt einen winzigen Spalt darüber offen, der aber zu klein für uns ist. Wir füllen Kraftstoff in den Generator nach und wenden uns dann nach Süden.

Dort sehen wir bald in einiger Entfernung bläuliches Licht. Goltz schaut mit seinem Fernglas nach und erspäht eine Kammer. ähnlich wie in der anderen Höhle gestern. Die Kammer ist riesig, gute 800m lang, ihr Boden ist mit achteckigen Platten ausgelegt, schlüssig bis zu den Wänden, was geometrisch in unseren Köpfen überhaupt keinen Sinn ergibt, gar nicht funktionieren dürfte. Am südwestlichen Ende gibt es eine Tür, aus der wieder normales elektrisches Licht scheint. Wir gehen dort durch.

Im Gang dahinter kommen wir nach 20 Minuten an eine Abzweigung nach Nordwesten. Alles ist so verdammt riesig hier, man kommt sich als Mensch ganz winzig vor! Wir laufen weiter nach Südwesten. Das Licht flackert und riecht nach Ammoniak, der Boden ist glitschig. Die Decke hängt voller Fledermäuse, der Boden ist bedeckt mit ihrem Dung. Vorsichtig gehen wir weiter, um die Tiere nicht aufzuscheuchen.

Bald kommen wir in einen Raum, der mit 100m Länge hier fast schon klein wirkt. Auch sein Boden ist mit den achteckigen Platten ausgelegt. Die Wände sind mit geometrischen Formen dekoriert. Insgesamt gibt es vier weitere Ausgäng aus der Halle, 2 davon mit schweren Türen verschlossen, aus einem der anderen dringt Licht, der letzte ist ein Durchgang in einen weiteren Gang.
Wir halten uns an der Wand und bewegen uns in Richtung der Ausgänge. An einer der Türen angekommen, finden wir diese geschlossen, es gibt keinen Türgriff, dafür einen Knopf neben der Tür. Da wir durch das Metall keine Geräusche hören, öffnen wir mit einem Knopfdruck die Tür wie die Linse einer Kamera ( #unklar stimmt das so? Oder schwang die einfach nur auf??? Dito in der nächsten Session die Tür zur Latrine). Dahinter liegt ein dunkler Schlafraum, in dem drei Leute in Betten liegen. David läuft Gefahr, durch zu lautes Quatschen die Schlafenden aufzuwecken, also küsst Janet ihn kurzerhand stumm. Der Rest von uns nickt wissen - das hamm'wa kommen sehen.

Cecil signalisiert, dass die drei Kultisten geräuschlos umzubringen wären, die restliche Gruppe will aber lieber nur Chloroform zum Einsatz bringen. Und als wir just loslegen wollen, kommt ein weiterer Kultist aus dem von uns bis dahin nicht beachteten, beleuchteten Raum. "Hey, er seid ihr denn?!?".

Jetzt wird es kurz hektisch. Paulette beendet einen der schlafenden Kultisten mit ihrer Garotte, Goltz ersticht seinen kurzerhand, während ausgerechnet Cecil wie geplant mit Chloroform vorgeht. Noch ein Kultist tritt aus dem anderen Raum, feuert auf Janet und trifft sie schwer. Cecil erledigt einen der neuen Gegner mit seiner #Elefantenbüchse , Goltz zieht gedankenschneller als der überforderte David die verletzte Janet in den Schlafraum in Sicherheit, Paulette erledigt den letzten Schützen.