Notiz von Huston

Notiz von Huston zu Penhew, al-Shakti und Gavigan.jpg
Wahnsinn ist das Zeichen der Götter, die Antwort auf das Geflüster uralter Geheimnisse und die unsichtbare Hand, die die Welt auf ihrem desorganisierten Kurs bewegt. Mit ihm habe ich jenseits einfacher Träume und Muster geblickt, jenseits kindlichen Ungestüms und erwachsener Trauer, jenseits der Analyse, zu der andere Männer fähig sind. Ich akzeptierte den Wahnsinn und somit die Götter und ich herrsche gut durch die Geschenke, die sie mir dafür gaben.

Dieser eitle Narr al-Shakti mag der Herr und Meister seines kleinen Königreichs am Nil sein, doch seine Sicht wird durch seine beschränkte Auffassungsgabe und mangelnde Fantasie getrübt. Er leidet unter dem irrgläubigen Eindruck, dass sein Alter ihm das Vorrecht gibt, wenn es die Arbeit unseres Herrn betrifft. Es ist zwar wahr, dass er während seiner zahllosen Leben viele Male gesehen hat, wie die Sterne über den Himmel ziehen und selbst hingebungsvoll seine Dienste auf seine kleinliche Art verrichtet hat, aber er ist zu engstirnig, um unsere Vision der Zukunft zu verstehen und muss darum zurückgelassen werden.

Die Alten, die hier vor langer Zeit gelebt haben, sind sicherlich von den pfeifenden Ungetümen vernichtet worden, die in der Tiefe lauern. Es ist ein Glück, dass wir so viele ihrer Waffen gefunden haben, mit denen man diese Feinde abwehren kann.

Die Zeit kommt immer näher. Die Insel des Grauen Drachen und der Berg des Schwarzen Windes sollten bald bereit sein. Ich hoffe, dass Sir Aubrey und Gavigan die Artefakte, die ich ihnen geschickt habe, gut eingesetzt haben. Wenn diese Uhr am I4. Januar 1926 schlägt, dann wird die gesamte Schöpfung erschüttert und unsere Namen nie vergessen werden. Wir werden die sein, die den Weg geöffnet haben. Ich werde die Macht entfesseln, die sich in den Statuen der Götter befindet und die Götter selbst werden mich als einen der Ihrigen anerkennen.